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Christoph Sumann (AUT)

Christoph Sumann – ein sympathischer Shootingstar

Christoph Sumann, der sympathische Grenzgendarm aus der Steiermark, avancierte in den letzten zwei Jahren mit einer Biathlon-Blitzkarriere zum Shootingstar im Welt­cup-Geschehen.

Vom Langläufer zum Biathlet:
Wie einige Athleten im Weltcup, begann der 1976 geborene Athlet mit dem Langlauf. Christoph Sumann konnte sich rasch Mitte der 90er Jahre in der Juniorenspitze Ös­terreichs etablieren. Als Junior feierte er unter anderem in der Wintersportsaison 1995/1996 den Gesamtsieg im Continental-Cup. Zur Jahrtausendwende begann er dann, mit dem Biathlon-Sport zu liebäugeln. Einerseits tat er sich schwer, in die Langlaufweltspitze vorzustoßen, andererseits betrachtete er das Schießen als span­nendes und abwechslungsreiches Wettkampfelement, das insgesamt von dem Ath­leten ein noch komplexeres Leistungsvermögen als beim reinen Langlauf erfordert. Er beschritt damit einen Weg, den auch andere Athleten – vom Langlauf zum Biath­lon – bisher sehr erfolgreich beschritten haben.

Der Aufstieg:
Nach einem Eingewöhnungsjahr folgten in der Saison 2001/2002 bereits Top-Ten-Platzierungen, die die Konkurrenz aufhorchen ließen. Den Durchbruch in die erwei­terte Weltspitze gelang Christoph Sumann dann in der Saison 2002/2003, in der er seinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte und die er mit dem 18. Platz im Ge­samtweltcup beschloss.

Ziele:
Die sportliche Zielsetzung ist nunmehr auf die Etablierung unter die Top Ten im Ge­samt-Weltcup ausgerichtet. Wenn man den Karriereverlauf, den Trainingsfleiß und die Zielstrebigkeit des Athleten beobachtet, erscheint dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt.

Stephan Peplies